08 Apr

In das Leben vertrauen und aus dem Herzen leben

Gestern sagte ich zu einem Klienten: „Sich den eigenen Schatten zu stellen, ist der direkte Weg zum eigenen Herzen.“ Alles in unserem Leben erzählt uns unsere eigene Geschichte, wenn wir bereit sind hinzuschauen. Und wenn wir hinschauen zeigen sich unsere Schatten in so einer Klarheit, dass es uns manchmal vor Überraschung den Atem raubt und gleichzeitig ein Geschenk ist. Denn nun haben wir Gelegenheit uns dem Thema hinter den Schatten zu stellen und es aufzulösen. Dann kommen wir unserem Herzen wieder ein Stück näher.

Alles und jeder könnte in unserer Außenwelt ein Spiegel für uns sein und uns dadurch unsere eigene Geschichte bezeugen. Menschen, die uns nahe stehen sind immer Spiegel. Wenn wir emotional auf etwas reagieren, ist das der erste Hinweis. Wenn wir negative Emotionen verspüren, können wir davon ausgehen, dass wir die Ursache hierzu auch in uns finden können. Es nutzt uns also nichts den Spiegel im Außen anzugreifen, ihn abzulehnen oder zu meiden, wenn unser eigentliches Ziel ist, den Weg zu unserem Herzen zu gehen.

Dabei ist es wichtig offen und ehrlich zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, denn dann spüren wir am meisten, wo uns die Außerwelt nicht gerecht wird und im Umkehrschluss, wo wir uns selbst nicht gerecht werden. Zum Beispiel fühlen wir uns nicht akzeptiert, ausgegrenzt, fremdbestimmt, ausgenutzt, nicht gesehen oder nicht gefördert – egal ob im Job oder privat. Vielleicht fehlt uns Zuwendung und Aufmerksamkeit. Oder vielleicht macht jemand einfach nicht das, was wir von ihm wollen. Dann ist es nützlich mal in dessen Schuhen zu laufen und vielleicht stellen wir fest, dass diese Schuhe überraschenderweise recht bequem sind. Wir haben uns aber einfach blockiert, eine neue Haltung auszuprobieren.

Wenn wir spüren, wie sich unser Herz zusammenzieht, können wir in Gedanken folgendes sagen: „Danke, dass du mir zeigst, was ich in mir anschauen und heilen muss. Denn du bist in mir. Ich bin in dir. Wir sind verbunden und übergeordnet eins. So bin ich nun bereit dich in mir zu heilen, damit ich ganz heil sein kann.“ Diese Ansatz kommt übrigens aus dem Ho’oponopono.

Was ist uns wichtig? Was ist uns wirklich wirklich wichtig?

Wir alle wollen uns gut und sicher fühlen. Unser Unterbewusstsein ist darauf programmiert und hat nichts anderes im Sinn, als genau das für uns zu leisten. Dabei reagiert das Unterbewusstsein entsprechend unserer Glaubenssätze und Ängste. Das ist auch der Grund, warum es so wichtig ist die Glaubenssätze zu überprüfen und die Ängste zu reduzieren. Denn nur so ist das Unterbewusstsein frei, um Alternativen zuzulassen. Eine Alternative könnte der Weg zu einem erfüllten Leben sein, das von Liebe, Verbundenheit, Partnerschaft, Glück, Freude, Gesundheit, Vertrauen und Zuversicht geprägt ist.

Fragen Sie sich:

  • Welche Bedürfnisse habe ich, damit ich mich gut und sicher fühle?
  • Wie schränken mich diese Bedürfnisse tatsächlich ein und verhindern ein erfülltes Leben zu führen?
  • Was blockiert mich und was ist an dieser Stelle wirklich stimmig, wenn ich aus meinem Herzen heraus fühle?
  • Welchen Preis zahle ich für dieses Bedürfnis?
  • Welche Ängste verstecken sich dahinter?
  • Möchte ich die Ängste jetzt loslassen?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich ein erfülltes Leben lebe?

Manchmal fällt es schwer sich zu überprüfen, weil wir vieles nicht wirklich sehen wollen und wir schwarze Felder in uns erst gar nicht erkennen können. So sehr sind wir mit unserem Selbstschutz beschäftigt.

Mein Buch „Endlich im Leben ankommen … vom Kopf ins Herz“ hilft auf einer klaren und sanften Art und Weise sich auf den Weg zu machen, um im eigenen Leben aufzuräumen, Klarheit zu schaffen und aus dem Herzen heraus zu leben.

Als Coach bin ich Wegbegleiter und schaue hin, wo Sie sich nicht trauen zu zuschauen. Gemeinsam bergen wir Ihre Schatten und Sie lernen sich ganz neu kennen und lieben.

Hier geht es zum Buch

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